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24. Nov 2017
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Umweltministerin Tanja Gönner ist heute beim Baggerbiss zu einer zukunftsweisenden Abwasserbeseitigung in Calw

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  • "Mit dieser gemeindeübergreifenden Neuordnung der Abwasserbeseitigung wird ein richtungsweisendes Umweltprojekt im mittleren Nagoldtal begonnen
  • "Land stellt insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 8 Millionen Euro für den Anschluss der Teilgemeinden Calw-Holzbronn und Neubulach-Liebelsberg zur Verfügung


Heute (7. September 2010) ist Umweltministerin Tanja Gönner beim Baggerbiss in Calw (Landkreis Calw). Die Kläranlagen in Calw-Holzbronn und Neubulach-Liebelsberg werden aufgegeben und das Abwasser zukünftig in die Kläranlage nach Calw-Hirsau geleitet. Schwerpunkt der Maßnahmen ist die Ertüchtigung des Abwasserkanals in der Calwer Innenstadt.



"Mit dieser gemeindeübergreifenden Neuordnung der Abwasserbeseitigung wird ein richtungsweisendes Umweltprojekt im mittleren Nagoldtal begonnen", erklärte die Ministerin. Bei Investitionskosten von rund 11,5 Millionen Euro würden die beteiligten Städte Calw und Neubulach einen Landeszuschuss von rund acht Millionen Euro für den Rückbau der Kläranlagen und den Bau von Abwasserleitungen erhalten. "Mit diesen Maßnahmen sind wir auch für kommende Anforderungen in der Abwasserbeseitigung gut gerüstet“, so die Ministerin. Die Abwasserbeseitigung im mittleren Nagoldtal werde dadurch zukunftsfähig.

Die Förderung von Abwasseranlagen sei eine Erfolgsgeschichte. "Mit der Landesförderung werden insbesondere solche gemeindeübergreifenden Zusammenschlüsse von Kläranlagen unterstützt", erklärte Gönner. Dadurch könne die Effizienz der Abwasserreinigung weiter verbessert werden. Die hohe Qualität in der Abwasserbehandlung trage ganz wesentlich zur Verbesserung der Grund- und Oberflächengewässergüte im Land bei und schaffe damit auch attraktive Gewässer. "In diesem Jahr fließt ein Fünftel der gesamten Abwasserförderung des Landes nach Calw und Neubulach. Dies zeigt auch die Bedeutung dieser Maßnahme", so die Umweltministerin.

Ziel der Fördermaßnahmen des Landes sei es auch, insbesondere unzumutbar hohe Gebühren- und Beitragsbelastungen für die Bürger zu vermeiden. "Kommunen im ländlichen Raum haben für die Abwasserentsorgung aufgrund der oft flächenhaften Ausdehnung auf mehrere Teilorte wesentlich höhere Aufwendungen als Kommunen in Ballungsgebieten. Deshalb geht ein Großteil der Fördermittel in diese Gebiete. Mit einer zentraleren Struktur besteht die Aussicht, dass die Kosten der Abwasserbeseitigung und damit die Gebührenhöhe sich zukünftig auf ein verträgliches Niveau einpendeln", erklärte die Umweltministerin.

 

 

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