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Montag
20. Mai 2019
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Kirchbach schlägt bessere ÖPNV- und Rad-Anbindung des Mundenhofes vor

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Freiburg. Ulrich von Kirchbach schlägt eine bessere Anbindung des Mundenhofes an das öffentliche Verkehrsnetz vor. Bislang fahren nur 3 Busse pro Tag an den Mundenhof, deshalb kommen die meisten Besucher mit dem Auto, zu Fuß oder dem Rad. Auch bei großen Events wie am vergangenen Wochenende, wo alleine am Sonntag über 6.000 Besucher beim mittelalterlichen Erlebnistag waren, ist die ÖPNV-Anbindung absolut unzureichend.

„Die Situation dort ist unhaltbar“, so Ulrich von Kirchbach, „es kann nicht sein, dass wir Klimaschutz predigen und dann als Stadt davon profitieren, dass möglichst viele Besucher mit dem Auto auf den Mundenhof kommen“ in Anspielung auf die hohen Parkplatzgebühren. „Der Mundenhof ist das kinder- und familienfreundliche Ausflugsziel in Freiburg mit einem tollen Jahresprogramm, ich bin dort selbst oft mit meinen Kindern. Ich wäre aber noch häufiger dort, wenn die Anbindung besser und umweltfreundlicher wäre. Wenn wir über den Ausbau der Straßenbahnen diskutieren, sollten wir uns auch über eine bessere Busanbindung des Mundenhofes, zumindest an den stark frequentierten Wochenenden, unterhalten“.

„Zudem“ so von Kirchbach weiter, „fehlt ein Rad- und Fußweg aus Richtung Lehen. Fußgänger, Rad- und Autofahrer müssen ab der Lehener Brücke ein und dieselbe Straße benutzen. Normalerweise wäre das akzeptabel, wer aber am Wochenende dort war, der sieht, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis dort einmal etwas passiert. Insbesondere auch weil viele der Besucher mit Kindern unterwegs sind.“

Von Kirchbach möchte hier etwas ändern und sichert zu, als Oberbürgermeister zu handeln. „Ich möchte hierzu ein Konzept entwickeln und mit dem Gemeinderat eine Lösung finden. Sowohl aus Klimaschutzgründen, wie auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sehe ich hier großen Handlungsbedarf.“

 

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