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Dienstag
30. Mai 2017

Kinderschutzkongress 2010

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Status und Ausblicke zum Kinderschutz in Baden-Württemberg

kinderschutzkongress2010Der Kinderschutzkongress 2010 findet am 07. Mai im Kongresszentrum Karlsruhe statt. Der Kongress dient sowohl der Bestandsaufnahme als auch dem Blick in die Zukunft der Kinderschutzarbeit in Baden-Württemberg.

Die Stiftung Hänsel + Gretel und das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg wollen als Veranstalter mit einem innovativen Kongresskonzept ermöglichen, dass die Vernetzung der unterschiedlichen Disziplinen im Kinderschutz schon während des Kongresses stattfindet. Interdisziplinär gemischt können alle Teilnehmenden alle drei Fachforen besuchen. Am Ende des Kongresses sollen konkrete Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Vernetzung erarbeitet sein.

„Wir wollen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern effektiv entgegenwirken“, sagt Dr. Monika Stolz, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, die Schirmherrin des Kinderschutzkongresses. „Baden-Württemberg hat deshalb ein Kinderschutzkonzept erstellt, das auf vier Säulen steht: 1. Früherkennung und Prävention, 2. Ausbau der Frühen Hilfen, 3. gezielte Qualifizierung der Fachkräfte und 4. Vernetzung der Akteure vor Ort in den Stadt- und Landkreisen. Die weitere Vernetzung auf örtlicher Ebene bildet dabei ein Hauptanliegen, wozu insbesondere auch dieser 2. Kinderschutzkongress mit Beispielen aus der Praxis Wege und Möglichkeiten aufzeigen will.“

Im Rahmen des Kinderschutzkongresses 2010 soll nicht nur über Vernetzung geredet, sie soll auch praktiziert werden. Insofern freuen sich die Veranstalter sehr, dass der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und das Justizministerium Baden-Württemberg als Mitveranstalter sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und das Innenministerium Baden-Württemberg als weitere Kooperationspartner sich aktiv am Kongress beteiligen.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis berichten über konkrete Projekte und fordern die Teilnehmenden zur Diskussion auf. Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Anregungen für die eigene Praxis- und Vernetzungsarbeit. Für den Impulsvortrag konnte Prof. Dr. Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance in Berlin gewonnen werden. ZDF-Moderatorin Juliane Hielscher wird durch die Eröffnungs- und Schlussrunde des Kongresses führen. „Wir laden alle staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, Fachleute in der Beratung, aus den Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen in Baden-Württemberg sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Justiz und der Polizei nach Karlsruhe ein daran mitzuwirken, dass Vernetzungsarbeit auch tatsächlich funktioniert, sagt Barbara Schäfer-Wiegand, Vorsitzende der Stiftung Hänsel+Gretel.

 

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