14. Würzburger Infektiologie- und Hygienekongress
am 30. September und 1. Oktober
im Saalbau Luisengarten
Martin-Luther-Straße 1, Würzburg
am 30. September und 1. Oktober
im Saalbau Luisengarten
Martin-Luther-Straße 1, Würzburg
In Zeiten knapper Finanzen und sinkender Personalzahlen fällt die Umsetzung infektionspräventiver Maßnahmen innerhalb des Gesundheitswesens immer schwerer. Die Frage, inwieweit dieser Spagat ohne gesundheitliche Risiken für PatientInnen gemeistert werden kann, wird auf dem Kongress beantwortet. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung bezieht sich deshalb auf die Frage: Wie können die Betriebskosten eines Krankenhauses anderweitig, zum Beispiel durch eine effiziente Energieversorgung, gesenkt werden? Denn Senkungen von Betriebskosten müssen nicht immer mit Einsparungen beim Personal einhergehen. Ferner wird aktuell von der Arbeit der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert- Koch-Institut berichtet.
Ein schwerwiegendes Problem stellt die Patientengefährdung durch multiresistente Erreger im Krankenhaus dar. Dabei handelt es sich um Krankheitserreger wie MRSA oder das aus Indien stammende Resistenzgen NDM1. Hier sind die Therapiemöglichkeiten stark eingeschränkt, weil keine wirksamen Antibiotika zur Verfügung stehen. Auf dem Kongress werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt.
Wie in jedem Jahr steht auch im Herbst/Winter 2010 die Grippesaison vor der Tür. Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr mit der Schweinegrippe werden auf der Veranstaltung kritisch reflektiert.
Das BZH, welches vor 15 Jahren von Professor Dr. Franz Daschner in Freiburg ins Leben gerufen wurde, ist deutschlandweit eine der bedeutendsten Institutionen, wenn es um Fragen der Infektionsprävention im Krankenhaus und in der ärztlichen Praxis geht.

