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Enkeltrick: Geldinstitut wurde misstrauisch

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Bremen, 5. März 2010. Der Aufmerksamkeit eines Angestellten eines Geldinstitutes ist es zu verdanken, dass eine 85 Jahre alte Frau nicht vollends Opfer eines sogenannten Enkeltrickbetruges wurde. Misstrauisch über die Höhe einer Geldabhebung der Kundin geworden, hatte der Angestellte die Polizei eingeschaltet.

Polizeibeamte trafen dann vor Ort auf die Frau, die angab, dass sie 15 000 Euro für ihren Enkel aus Berlin abheben wollte. Der habe sie angerufen und gesagt, dass er das Geld dringend benötigen würde. Er hatte sogar ein Taxi für sie für die Fahrt zum Geldinstitut bestellt. Die Polizeibeamten klärten die Dame über den Betrugsverdacht auf und begleiteten sie in ihre Wohnung. Noch im Beisein der Beamten rief der mittlerweile nervös gewordene "Enkel" mehrmals an und fragte ungeduldig nach der Geldübergabe. Mittlerweile war dieser jedoch auch misstrauisch geworden und es kam zu keiner Übergabeverabredung mehr. Die 85-Jährige konnte erst nach Telefonaten mit ihren Angehörigen davon überzeugt werden, dass es kein Enkel gewesen war, der sie um ihr Erspartes erleichtern wollte. Ihr ausdrücklicher Dank galt jetzt allen, die sich so fürsorglich um sie gekümmert hatten.

Die POLIZEI BREMEN warnt weiterhin vor dieser Variante des Trickbetruges. Im Angehörigenkreis sollte dieses Thema unbedingt besprochen werden! Betroffene sollten sich im Verdachtsfall umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen.

 

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