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Montag
20. Mai 2019
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Volkskrankheit Migräne - wenn der Kopf schmerzt

Zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Migräne. Der Begriff geht zurück auf das griechische Wort „Hemicranion“ („Halbkopfschmerz“). Die oftmals halbseitig auftretenden, pulsierenden Beschwerden sind jedoch weit mehr als schlichte Kopfschmerzen. Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit akuten Attacken, schweren und aktivitätseinschränkenden Schmerzen. Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 25 und 45 Jahren, wobei es Frauen doppelt so häufig trifft wie Männer. Obwohl Migräne mittlerweile als Volkskrankheit bezeichnet wird, wird sie von vielen noch immer als normaler Kopfschmerz belächelt und nicht ernstgenommen.

Hämmern, klopfen, pochen

Das Licht ist zu grell, jedes Geräusch zu schrill und selbst die kleinste Bewegung treibt den quälenden Schmerz im Schädel noch stärker an. Aber was genau quält da eigentlich? Schlicht Kopfschmerzen oder vielleicht Migräne? Im Gegensatz zum normalen Spannungskopfschmerz handelt es sich bei Migräne um einen anfallsartig auftretenden Kopfschmerz, der meist in der Schläfenregion oder um ein Auge herum lokalisiert ist, sich aber räumlich ausbreiten kann.

Oft ist nur eine Kopfhälfte betroffen, daher auch die griechische Bezeichnung „hemikranion“ – halber Kopf. Der Schmerz, der meist als hämmernd, pulsierend oder pochend beschrieben wird, geht oft mit zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit einher. Eine Migräne-Attacke lässt sich in insgesamt vier Phasen unterteilen: In der Vorbotenphase, der sogenannten Prodromiphase, treten meist uncharakteristische Zustände wie Müdigkeit oder auch Heißhunger auf. Manche Betroffene erleben zusätzlich vor der eigentlichen Kopfschmerzphase eine sogenannte Aura mit optischen oder sensiblen Wahrnehmungsstörungen. Die Kopfschmerzphase ist die längste Phase der Migräne und kann bis zu 72 Stunden lang andauern.Klingt der Schmerz ab, hat die Rückbildungsphase begonnen, die bis zu 24 Stunden dauern kann. In dieser Phase ist der Patient meist müde und erschöpft.

Schlüsselreize für Migräneattacken

Anders als beim normalen Spannungskopfschmerz sind die Ursachen für Migräne nicht etwa Schlafmangel, eine verspannte Sitzhaltung, Alkoholexzesse oder schlechte Luft. Die oft sehr plötzlichen Migräne-Attacken haben einen genetischen Hintergrund, oftmals mit familiärer Häufung. Doch sie können auch durch spezielle Situationen oder Substanzen, sogenannte Trigger (Schlüsselreize), ausgelöst werden. Dazu zählen insbesondere hormonelle Ursachen (Menstruation), Schlafentzug, Umwelteinflüsse (Wetterwechsel), Stress, spezifische Lebens- oder Genussmittel. Diese Auslöser sind jedoch individuell sehr unterschiedlich. Allen Migräne-Attacken gemein sind jedoch bestimmte Abläufe im Organismus: Die Wissenschaft nimmt an, dass Migräne im Zusammenhang mit einer plötzlich auftretenden Störung des Serotonin-Gleichgewichts im Körper steht. Als Folge bestimmter biochemischer Prozesse im Organismus erweitern und entzünden sich die Blutgefäße der Hirnrinde. Doch bislang sind noch nicht alle Zusammenhänge geklärt. Deswegen ist Migräne eine Erkrankung, die derzeit durch medizinische Maßnahmen nicht heilbar ist.

Hilfe für Migräniker

Doch zumindest die Intensität, Dauer und Häufigkeit der Migräne-Anfälle kann durch geeignete Maßnahmen und Medikamente reduziert werden: Klassische nicht-pharmakologische Methoden sind etwa Ausdauersport, ein strukturierter Tagesablauf sowie genügend Schlaf und eine individuell gesunde Ernährung. Aber auch verhaltenstherapeutische Konzepte zur Stressbewältigung sowie kognitive Verhaltenstherapien und Biofeedback-Verfahren haben sich bewährt. Wirkstoffe wie zum Beispiel Magnesium, Vitamin B2, Betablocker, Naproxen oder rezeptpflichtige Wirkstoffe können ebenfalls prophylaktisch eingesetzt werden. Zur akuten Behandlung von Migräne werden meist spezielle Medikamente eingesetzt, die den Patienten im Idealfall schnell, zuverlässig und möglichst langanhaltend vom Schmerz befreien. Zu den klassischen Wirkstoffen gehören zum Beispiel Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol. Sie hemmen die Schmerzund Entzündungsprozesse im Körper.

Daneben gibt es spezifische Migräne-Therapeutika aus der Gruppe der Triptane, die oft verschreibungspflichtig sind und sich in ihrer Wirkung und in den Nebenwirkungen unterscheiden. Sie werden von Migränikern meist als Mittel erster Wahl eingesetzt, da ihre Wirkstoffmechanismen im Gegensatz zu den klassischen Medikamenten gezielt und ausschließlich den Migräne-Schmerz sowie dessen Begleiterscheinungen (Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit) bekämpfen. Sie wirken ähnlich wie der körpereigene Neurotransmitter Serotonin, der unter anderem dazu führt, dass sich Blutgefäße verengen und die Schmerzweiterleitung zum Gehirn unterbunden wird. Ein Wirkstoff unter den Triptanen ist Almotriptan, das wegen seines raschen Wirkeintritts, der langen Wirkdauer und der sehr guten Verträglichkeit aufgrund der hohen Rezeptorselektivität eine echte Hilfe für Migräniker ist.

Dolortriptan® bei Migräne ergänzt das Dolormin-Angebot zur Migränebehandlung. Zu Dolormin Migräne auf Ibuprofen-Basis in verschiedenen Darreichungsformen kommt mit Dolortriptan® bei Migräne ein Präparat hinzu, das die Behandlung von Migräne mit dem Wirkstoff Almotriptan ermöglicht. Das neue Dolortriptan mit seinem speziellen Migräne-Wirkstoff wirkt schnell und gezielt bei Migräne und kann schon nach 30 Minuten den Migränekopfschmerz lindern. Auch Begleiterscheinungen wie Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen klingen ab.

Dolortriptan® bei Migräne ist seit Mai 2011 rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für zwei Tabletten beträgt 9,97 Euro.

Quelle: OpenPR
 

 

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