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Samstag
25. Mai 2019
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K+S wird Umweltziele ohne Abstriche einhalten!

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Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz: K+S wird Umweltziele ohne Abstriche einhalten!  

Kassel. Die Kritik der Werra-Weser-Anrainerkonferenz an der Entscheidung von K+S, auf den Bau einer Eindampfanlage in Unterbreizbach zu verzichten, geht von vollkommen falschen Fakten aus und kommt deshalb auch zu völlig falschen Schlussfolgerungen.

Die Veröffentlichung aus der Feder von Herrn Hölzel enthält überdies eine Fülle von Vermutungen, Spekulationen und Unterstellungen, die nicht unkommentiert bleiben dürfen:

1. K+S hat mit dem im Oktober 2008 beschlossenen Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz Umweltziele definiert, die bis Ende 2015 erreicht werden sollen. Sie haben u.a. zum Ziel, das Aufkommen an Salzabwasser zu halbieren und die Grenzwerte in der Werra um 30 Prozent zu senken. Diese Ziele haben nach wie vor Bestand.

2. Es entspricht nicht den Tatsachen, dass nur die Eindampfanlage in Unterbreizbach die Belastung der Werra verringert hätte. Die Anlage war innerhalb des gesamten Maßnahmenpaketes zum Gewässerschutz eines von insgesamt fünf Projekten. An der Reduzierung der Salzabwassermengen hätte sie einen Anteil von knapp 30 Prozent gehabt. Auch ohne den Bau der Anlage, für die nach den inzwischen gewonnenen Erkenntnissen kein Bedarf mehr besteht, bleibt es also bei den definierten Umweltzielen, insbesondere bei der Reduzierung der Salzabwassermenge auf sieben Mio. Kubikmeter/Jahr. Von gebrochenen Zusagen kann überhaupt keine Rede sein!

3. Die Mutmaßung von Herrn Krupp, K+S wolle nutzbare Teile der Unterbreizbacher Lagerstätte ungenutzt lassen und damit die Betriebsdauer des Standortes absichtlich verkürzen, ist haltloser Unfug. Sie widerspricht jeglichem gesunden Menschenverstand und steht in krassem Gegensatz zu dem wissenschaftlichen Anspruch, den Herr Krupp für sich geltend macht. Es ist unverantwortlich, mit derart haltlosen Behauptungen Ängste in den Belegschaften und der Öffentlichkeit zu schüren.

4. Der bereits seit 2006 geplante Bau einer Salzwasserleitung von Neuhof an die Werra steht mit dem Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz weder zeitlich noch inhaltlich in Beziehung und hat auch keine Rückwirkungen auf die Umweltziele, die K+S bis Ende 2015 erreichen will. Bereits in der Vergangenheit hat K+S wiederholt klargestellt, dass die geltenden Grenzwerte für der Werra durch die Einleitung der Neuhöfer Haldenwässer nicht überschritten werden. Das wird auch für die angestrebten niedrigeren Grenzwerte ab 2015 gelten.

5. Das Planfeststellungsverfahren für die Leitung Neuhof – Werra wird vom RP Kassel geführt. K+S kann bereits jetzt erkennen, dass die verfahrensführende Behörde den Kreis der in die Öffentlichkeitsbeteiligung einzubeziehenden Gemeinden und Träger öffentlicher Belange sehr breit fassen wird. Die von Hölzel dazu aufgestellten Spekulationen kann K+S daher nicht nachvollziehen.

 

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