Berlin Press

Sonntag
26. Mai 2019
Home Niedersachsen Osnabrück Neue Afrika-Anlage macht Zoo Osnabrück zum größten Zoo Niedersachsens

Neue Afrika-Anlage macht Zoo Osnabrück zum größten Zoo Niedersachsens

E-Mail PDF

TAKAMANDA ist eröffnet

MakatandaDas Afrika-Fieber ist auch im Zoo Osnabrück ausgebrochen: Passend zum zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalelf eröffnete heute Ministerpräsident Christian Wulff die Savannenlandschaft TAKAMANDA. Die 5,5 Hektar große Tierwelt mit über 80 afrikanischen Tieren, Bambushainen, Flussläufen und abenteuerlichem Baumhausdorf macht den Zoo Osnabrück mit 23,5 Hektar zum größten Zoo Niedersachsens.


Osnabrück, 18.06.2010. Abenteuerlich ist bereits der Weg nach Takamanda: Über vier Meter hohe Brücken und durch dichtes Grün erreicht man das neue Areal. Dort öffnet sich der Blick auf das 55.000 Quadratmeter große Takamanda-Plateau. „Das ist ein komplett neuer Zoo“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff heute bei der Eröffnung. „Ich kenne den Zoo seit meiner Kindheit und habe seine Entwicklung begleitet. Takamanda ist ein absolutes Vorzeigeprojekt für die Region Osnabrück und ganz Niedersachsen. Das Projekt zeigt, dass sich mit guten Ideen, dem richtigen Händchen und viel Engagement auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten faszinierende Vorhaben realisieren lassen“, so Wulff. Entlang des einen Kilometer langen Rundweges tummeln sich Warzenschweine mit Mangaben auf einer Grasebene, am Wasserloch treffen Große Kudus und Pinselohrschweine aufeinander, und die Schimpansenfamilie turnt demnächst auf einer 2.500 Quadratmeter großen Außenanlage. Bei der Eröffnungsfeier gingen knapp 400 Sponsoren, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie 100 vom Zoo eingeladene Familien in Takamanda auf Safari. Auch Oberbürgermeister Boris Pistorius war begeistert: „Ich bin froh, dass die Stadt damals die freie Fläche dem Zoo für Takamanda zur Verfügung gestellt hat. So konnte die Basis für dieses Gelände gelegt werden, auf dem nun diese exotische Tierwelt den Besuchern präsentiert wird“, so Pistorius. „Wir wissen alle, was wir an dem Zoo haben und wir wissen auch, welche Bedeutung er für die Menschen in Osnabrück und in der Region hat. Denn der Zoo ist nicht nur ein attraktives Ausflugsziel, er bietet darüber hinaus zahlreiche Arbeitsplätze. Insofern ist der Zoo auch ein bedeutender Wirtschafts- und Imagefaktor für Osnabrück.“

Das größte Bauprojekt in der Geschichte des Zoos

Für den Zoo ist das Takamanda von besonderer Bedeutung, denn „es ist das größte Bauprojekt in unserer Geschichte und vergrößert den Zoo um ein Drittel seiner Fläche auf 23,5 Hektar“, so Zoopräsident Reinhard Coppenrath. „Diese Zusatzfläche ermöglichte es uns, von Anfang an detailliert zu planen, wie wir die Tiere in naturidentischen Gehegen zeigen können.“ Über 80 Tiere aus 13 Tierarten tummeln sich in Takamanda. Bei der Gehegegestaltung legten die Verantwortlichen großes Augenmerk auf einen scheinbar gitterfreien Zoo mithilfe von Glasscheiben, nicht einsehbaren Gräben und Bepflanzung.

TAKATANDA – das einzigartige Abenteuerdorf in TAKAMANDA

In Takamanda geht es auch nach Makatanda, einem abenteuerlichen Baumhausdorf mit afrikanischen Stilelementen, entworfen von Holzkünstler Jürgen Bergmann. Jede der aufgestelzten Hütten sieht ein wenig anders aus. Im Spielbereich sind die kugelförmigen Baumhäuser mit einem Netz in vier Metern Höhe und Röhren verbunden, darunter hängen lange, dicke Taue, die an Lianen erinnern, und verschiedenste Leitern führen auf das Baumhausdorf. Außerdem bieten eine Bongoschaukel, ein Ölfassparcours, verschiedene Seilschaukeln und ein ausrangierter Geländewagen jede Menge Spielspaß. In der Gastronomie können sich die Besucher in luftiger Höhe mit Speisen und Getränken stärken

Afrika-Schwerpunkt erweitert

Die Realisierung von „Takamanda“ auf einer angrenzenden Wiese kostete insgesamt 10 Millionen Euro. Dank des persönlichen Engagements von Ministerpräsident Christian Wulff erhielt der Zoo für die Realisierung von Takamanda 3,5 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union und 1,5 Millionen Euro vom Land Niedersachsen. Mit dem neuen Areal wächst der Zoo Osnabrück um 5,5 Hektar auf 23,5 Hektar und erweitert seinen Afrikaschwerpunkt. Insgesamt tummeln sich knapp 2.500 Tiere aus 298 Arten in dem Zoo am Schölerberg.

 

Anzeigen