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26. Mai 2019
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Eine Reise nach "Angkor Wat" im Zoo Osnabrück

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IMG_9164bNeuer Affentempel eröffnet am 21. Mai 2012

Die kambodschanische Tempelanlage „Angkor Wat“ gehört zu den berühmtesten der Welt. Wer es bis jetzt noch nicht nach Südostasien geschafft hat, kann nun im Zoo Osnabrück in eine abenteuerliche Tempelwelt eintauchen, inspiriert vom bekannten Vorbild.

Osnabrück. Am 21. Mai 2012 eröffnet das Osnabrücker „Angkor Wat“. Im Zentrum des Zoos erhebt sich das 14 Meter hohe Bauwerk in den für Tempel üblichen Stufen. Früher war hier der Affenfelsen, eine graue Betonkonstruktion aus den 70er Jahren, zu sehen. Doch die Zoohandwerker haben den Betonklotz in den letzten 18 Monaten in eine Tempelruine verwandelt. Manche erinnert sie vielleicht an das „Dschungelbuch“, inspiriert ist die Anlage aber von „Angkor Wat“.



IMG_9172bÜber der riesigen Eingangspforte wacht eine Buddha-Skulptur und hat die abenteuerlustigen Zoobesucher genau im Blick. Wer sich hineintraut, den erwartet ein verwinkelter Gang. Zahlreiche hinduistische und buddhistische Skulpturen scheinen die Abenteurer aus ihren steinernen Augen zu beobachten. Die Wände wirken uralt, als seien sie von Moos eingefärbt. Rechts und links geben Fenster den Blick auf die wahren Tempelbewohner frei: Hier herrschen die 19 asiatischen Schweinsaffen. Anscheinend haben sie sich die Ruine zurückerobert und erfüllen sie nun mit neuem Leben. Sie flitzen auf den Tempelstufen entlang, klettern die Mauern und Nischen hoch oder nehmen ein Bad in ihrem eigenen Tempelschwimmbecken. Dank des Tempelgangs erleben die Besucher die große Affengruppe hautnah. Erst nach circa 40 Metern durch die mystischen Korridore gelangen die Abenteurer zurück ans Tageslicht. Damit verlassen sie das Labyrinth und die Zauberwelt Angkor Wat, während der Tempel auf das nächste unerschrockene Expeditionsteam wartet.

Schweinsaffen065Wem der Affentempel gefallen hat, kann sich in den kommenden Jahren auf noch mehr südostasiatische Atmosphäre im Zoo Osnabrück freuen: Die benachbarte Tigeranlage und das Menschenaffenhaus sollen im gleichen Stil erneuert werden.

Von Südostasien geht es dann direkt nach Afrika: Im „Tal der grauen Riesen“ warten Elefanten und Nashörner. In „Samburu“ und „Takamanda“ lassen sich auf der Safari Giraffen, Zebras, Schimpansen, Kudus oder Warzenschweine entdecken. Ganz besondere Ausblicke erwarten die Besucher in „Kajanaland“: Durch die nordische Erlebniswelt führt ein Baumhöhenpfad, von dem sich Bären, Rentiere, Wisente oder Waschbären ohne Gitter beobachten lassen. Mit dem einmaligen „Unterirdischen Zoo“, der Tropenhalle oder dem Aquarium sowie den drei Abenteuerspielplätzen wird der Zoobesuch schnell zum Tagesausflug.

Wissenswertes zum Affentempel:

  • Bauzeit: Circa 18 Monate
  • Kosten: 550.000 Euro Materialkosten (Sponsoring: quick-mix Gruppe)
  • Größe: 1.000 Quadratmeter
  • Steinreliefs stammen aus Indonesien und wurden nach Vorbildern in Angkor Wat angefertigt.
  • Künstlerische Gestaltung: Detlef Gehrs

 

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