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25. Mai 2019
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Tage der offenen Gartenpforte im Kreis Soest am 5. und 6. Juni

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MoehneseeKreis Soest. Es sind kleine grüne Paradiese, private Gärten, die in Städten und Dörfern im Verborgenen blühen. Doch zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, öffnen ihre Besitzer die Pforten ihrer Schmuckstücke und laden Gartenfreunde ein zum Schauen, Staunen und Fachsimpeln. Der Kreis Soest ist besonders reich an solchen eindrucksvollen privaten Gärten, die beim "Tag der offenen Pforte" mitmachen.


26 sind es insgesamt in diesem Jahr, in Westfalen 300, in NRW machen gut 600 Privatgärten mit. Beim ersten Frühlingstermin am 5. und 6. Juni begrüßen 24 Gartenbesitzer im Kreis Soest die Gäste. Beim zweiten Frühlingstermin am 19. und 20. Juni sind es zwölf.

Längst hat sich unter den Blumenfreunden herumgesprochen, welche Vielfalt es beiderseits des Hellwegs zwischen Werl und Geseke, Lippetal und Warstein zu sehen gibt. So kommen von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher aus den Nachbarkreisen und von noch weiter her in den Kreis Soest, um die Blütenvielfalt zu erleben, vielleicht aber auch, um selber Anregungen zu bekommen vom Gestaltungsreichtum und der Kreativität der Besitzer.

Dass man auch auf kleiner Fläche von nur 400 Quadratmetern Gartenromantik pur schaffen kann, zeigt beispielsweise der Garten Bay in Werl-Hilbeck. Kunst und Garten, das geht gut zusammen, zu sehen etwa im Künstlergarten Feil & Lehner in Erwitte-Schmerlecke oder in Rosa Wundes Hausgarten in Möhnesee-Günne. Feng Shui als gestaltendes Prinzip zeigt Silke Maria Schardt in Erwitte-Stirpe. Wie mitten in der Stadt eine grüne Oase entstehen kann, zeigen Brigitte Kirsch, Ute Buschhaus oder Familie Klünder-Larisch mit ihren Stadtgärten in Soest sowie die Familien Müller und Becker-Albrecht in Lippstadt.

Die Gartenwelt Wienstroer verbindet die strenge Geometrie der vom Buchsbaum eingefassten Beete mit der Pracht ungezählter Rosensorten. In Mecks Landgarten-Nostalgie beherrscht eine gewaltige Blutbuch die Szenerie. Familiengärten bieten gleich mehrere Privatleute an. Es gibt Landgärten, Entdeckerparadiese, einen eindrucksvollen Feldgarten inmitten der offenen Landschaft, einen Seegarten, eine Anlage "für alle Sinne" oder eine Garten-Galerie. Und die einen Hektar großen Gärten am Camenhof bei Soest als größtes Areal der offenen Pforten im Kreis Soest überhaupt bieten eine enorme Bandbreite an Gartenideen mit 20 eindrucksvollen Themengärten.

Die Gärten sind an den Schautagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet, oder manchmal ist ein Besuch auch nach telefonischer Vereinbarung möglich. In einigen Anlagen wird ein kleiner Obolus erhoben, zumeist für einen wohltätigen Zweck. Oftmals bieten die Gartenbesitzer auch Erfrischungen und kleine Stärkungen an. Jeder Besitzer hält den Gartenkalender 2010 für die Besucher bereit, in dem alle Teilnehmer der "offenen Pforte" verzeichnet sind. Ferner finden sich darin Angaben über Führungen und Touren der Kurorte im Kreis Soest sowie der Städte Lippstadt, Soest und Werl. Der Gartenkalender ist auch in den Tourist Informationen der Kommunen sowie im Kreishaus Soest erhältlich.

Der Kalender sowie weitere Informationen können auch im Internet heruntergeladen werden unter: www.gaerten-kreis-soest.de. In dem Kalender finden sich nicht nur Angaben zu den unterschiedlichen Tagen, an denen die einzelnen Gärten geöffnet sind, sondern auch noch eine kleine Karte des Kreisgebiets, um die grünen Paradiese besser finden zu können.

Der Herbsttermin mit seinen üppigen und schwelgenden Farben ist am 4. und 5. September.
 

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