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26. Mai 2019
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Landschaftsverband Westfalen-Lippe unverzichtbar für die Region

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Bad Driburg. Der Regionalparteitag der GRÜNEN in Ostwestfalen-Lippe hat die große Bedeutung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für die soziale und kulturelle Entwicklung der Region herausgestellt.

Helga Lange, Vorsitzende der GRÜNEN in OWL: „ Der Landschaftsverband ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. In unserer Region OWL ist diese Einrichtung mit seinen vielfältigen Hilfs- und Fördermöglichkeiten für die Betroffenen der Garant für ein möglichst normales Leben. Vier Fünftel des Haushaltes des LWL fließen in soziale Aufgaben.“

Der Landschaftsverband beschäftigt in den Landesteilen Westfalen und Lippe 13.000 Menschen in über 200 Einrichtungen und gehört damit zu den großen Arbeitgebern. Als Kommunalverband wird der LWL von den Kreisen und kreisfreien Städten getragen. Ein Drittel der Haushaltsmittel wird vom Land NRW bereitgestellt.

Der GRÜNE Regionalparteitag weist Kritik an der Arbeit des Landschaftsverbandes zurück. Helga Lange: „Wir haben Verständnis, dass die Kreise die Umlage für den Landschaftsverband angesichts der kommunalen Finanzsituation nicht gerade bejubeln. Wir stellen aber auch deutlich klar, dass die Aufgaben, die jetzt der LWL erfüllt, andernfalls die Kommunen übernehmen müssten. Wir sind überzeugt, dass die Mitglieder der Landschaftsversammlung alle Möglichkeiten einer verantwortbaren Kostenreduzierung auch in Zukunft ausschöpfen werden. “

Das Leistungsspektrum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe umfasst in OWL Förderschulen für Kranke in Bielefeld, Bad Oeynhausen, Paderborn und Büren. Dazu kommt eine Jugendhilfeeinrichtung in Vlotho, psychiatrische Einrichtungen in Halle, Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Detmold, Höxter und Paderborn.

Kulturelle Einrichtungen des LWL gibt es in Bielefeld, Lage, Detmold, Paderborn, Petershagen und Lichtenau.

Helga Lange. „Wenn es den LWL für unsere Region nicht gäbe, müssten wir schleunigst eine solche effektive und leistungsstarke Institution erfinden!“

 

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