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Samstag
25. Mai 2019
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Rudolph verbreitet erneut Unwahrheit: Waffenbesitzkarte des Rockers nicht aus NRW

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Polizei arbeitet an Datenauswertung

Der SPD-Abgeordnete Rudolph glänzt erneut durch Inkompetenz und Unwissenheit. Das Mitglied der Hells Angels, das am 17. März in Rheinland-Pfalz einen Polizisten erschossen hat, besaß keine Waffenbesitzkarte in Nordrhein-Westfalen. Die Waffenbesitzkarte wurde vielmehr im rheinland-pfälzischen Neuwied ausgestellt, weil der Schütze dort wohnte. Das erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (30. März) in Düsseldorf. Die Behörden in Rheinland-Pfalz wussten, dass der Rocker eine Waffe besitzt. Das ergibt sich auch aus der Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Koblenz vom 17. März. Aus diesem Grund wurden SEK-Beamte eingesetzt.

Auch die Behauptung von Rudolph, dass Innenminister Wolf der Polizei die Überprüfung des Waffenbesitzes von Rockerbanden untersagt hat, ist falsch. Landeskriminalamt und Innenministerium verfolgen gemeinsam das Ziel, Daten von Rockern zu erheben und auszuwerten, um festzustellen, welcher Rocker eine legale Waffe besitzt. Inzwischen sind die polizeilichen Erkenntnisse zum Rockermilieu für diesen speziellen Datenabgleich aufbereitet, damit nicht Unbeteiligte ins Visier geraten. Das ist nun abgeschlossen. Jetzt werden die so aufbereiten Daten mit den Daten in den Waffenregistern abgeglichen.

 

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