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Samstag
25. Mai 2019
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Bonn kann sich seine Bäder leisten

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Bonn. Die GUT-NASS Servicegesellschaft kritisiert die Äußerung des Bonner Kämmerers, Prof. Sander, nicht alle Bonner Bäder könnten weiterhin gehalten werden. Schön formuliert wird das Problem auf die schlechte Finanzlage der Stadt Bonn geschoben. Während nicht ein Cent aus dem Konjunkturprogramm in die Bonner Bäder floss, wurden Unsummen in den nun "gut beleuchteten Bolzplatz" des Sportpark Nord gesteckt.



"Unserer Ansicht nach, und das ist auch die Absicht unserer Presseerklärung, sollten die Bonner Bürger erfahren, dass sich zahlreiche aus Verwaltung und Politik nichts sehnlicher wünschen, als dass hoffentlich bald so große Schäden in den Bädern eintreten, dass diese dann geschlossen werden müssen", so Frank Baumgarten von GUT-NASS "Dieser Wortlaut oder ähnlich war aus allen Parteien zu erfahren.

Unumwunden wurde uns gesagt, dass dies die eleganteste Art sei die Bäder los zu werden ohne wieder die endlosen Diskussionen mit den Bezirken führen zu müssen. Kaputtwirtschaften, Verschweigen und für das gute Gewissen kostspielige Gutachten in Auftrag geben, sind das einfältige Aushängeschild der Bonner Verantwortlichen in Rat und Verwaltung. Wir forderten zudem im Spätsommer 2011 einen Einblick in das Gutachten für das Bad-Godesberger Kurfürstenbad, um unter anderem zu erfahren, ob darin Änderungsvorschläge im Zusammenhang mit der weiteren Planung der Kurfürstenallee zu entnehmen sind. Bis auf eine Mail, dass dieser Wunsch juristisch geprüft werde, hat sich bis heute nichts getan.

Wir stehen immer noch zu dem Angebot, aktiv an der Umgestaltung der Bonner Bäder mitzuwirken, um möglichst viel Wasserfläche im Rahmen von Kombibädern zu erhalten. Wir lehnen im Interesse der Vereine, Schulen und in Anbetracht der großen Fläche von Bonn ein neues, zentrales, privatfinanziertes Spaß-und Freizeitbad als Ersatz für nahezu alle anderen Bäder ab. Bonn hat mehr verdient! Bonn kann mehr - aber nur mit anderen Verantwortlichen.

Die Bonner Sportanlagen brauchen ein Konzept, dass in Richtung Sporttourismus geht, um die Nutzerzahlen zu erhöhen. Abschließend möchten wir den "Antibäderpolitikern" von Bonn einen Rat mitgeben: "Man darf dem Geld nicht nachlaufen, man muss ihm entgegengehen."
 

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