Ein Blütenmeer der Sinne zu Ostern mit Nicko Cruises

Nicko Cruises

Die Ostertage auf einem Flusskreuzfahrtschiff zu verbringen war mal wieder eine schöne Idee. Erholsame und interessante Tage bei leckerem Essen sollten es werden. Hier und da ein paar nette Gespräche mit anderen Gästen geben wieder neue Inspirationen.

Köln war der Starthafen und wir legten fast pünktlich an. Der Urlaub begann als das Wahrzeichen der Stadt, der Kölner Dom, an uns vorbeizog und wir mit einem Willkommens-Snack vom Schiff begrüßt wurden. Suppe, Minibaguettes und Kuchen waren lecker und stimmten uns auf die bevorstehenden Schiffstage ein.

Die Kabine mit französischem Balkon war sehr geräumig und gerade mit helleren Farben modernsiert sowie die öffentlichen Bereich auch. Das Schiff ist modern und mit vier Decks groß. Die Passagieranzahl ist Maximum 196 und 40 Crewmitglieder befinden sich an Bord, um den Gästen eine schöne Reise zu auszurichten.

Wow – sehr modern

Nach einem ersten Abendessen und einer Nacht an Bord starteten wir in einen entspannten Morgen auf dem Fluss mit Talfahrt in Richtung Rotterdam in den Niederlanden. Die Stadt in Südholland wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Man baute nicht alles wieder auf wie es war sondern errichtete eine sehr moderne Stadt. Nur noch wenige Gebäude und Viertel in Rotterdam sind in Ihrem Ursprung.

Der Morgen war sonnig und zur bekannten hufeisenförmigen Markthalle war es nicht weit vom Schiffsliegeplatz. Beeindruckende Deckengemälde und jede Menge Auswahl an Speisen waren in der Markthalle zu finden. Ob exotisch oder typisch holländisch, hier kommt jeder auf seinen Geschmack. Außerdem bietet die Markthalle ein exclusices Wohnerlebnis im Hufeisenbogen. Welches auch die direkt gegenüberliegenden “Würfelhäuser” sind. Die Kubushäuser, entworfen von Architekt Piet Blom sollen eine Art Wald aus Häusern symbolisieren.

Gemalt oder ein Spiegelbild?

Die vierstündige Stadtrundfahrt von Nicko Cruises führte mit dem Reisebus an verschiedene interessante Orte der Stadt. Beeindruckend fand war der erste Anblick des Art Depot Museum im Museumspark von Rotterdam. Es scheint als wäre ein Bild auf das 40 Meter hohe Gebäude gemalt, geht man näher heran und winkt, wird es deutlich das alles nur ein Spiegelbild ist. Dafür sorgen die 1664 verbauten reflektierenden Glasplatten. Auf dem Gebäude mit 60 Meter Durchmesser befindet sich eine Dachterasse und in den insgesamt sieben Stockwerken gibt es ein Restaurant mit 120 Sitzplätzen.

Nach einer doch recht stürmischen Nacht auf dem Ijsselmeer schien beim Anlegen in Medemblik die Sonne. Medemblik liegt in der Provinz Nordholland und ist ein gern genutzter Hafen für Sportsegler. Bars und Gastronomie sind reichlich zu finden. Aber auch ein Gang auf dem Deich mit Blick auf die beiden Kirchen, den Bahnhof und die Mühle waren für einen Rundgang vor dem Ausflug nach Enkhuizen entspannt.

Zeitversetzt

Der Ausflugsbus fuhr uns Kreuzfahrtgäste der Rhein Symphonie in ca. 20 Minuten zum “Eingang” des Zuiderzeemuseum. Eine Fähre brachte uns in kurzer Zeit zum Freilichtmuseum von Enkhuizen. Hier wurde mit einem Guide in der Gruppe durch das historische Dorf gegangen. 140 gut erhaltene Gebäude gab es zu besichtigen. Spannendes Wissen und viele Informationen über das Leben der Menschen aus der Zeit brachte einige zum Nachdenken. Die niederländische Seefahrtsgeschichte wurde für uns lebendig.

Der Rückweg zum Bus bot sich dann noch für einen Stadtrundgang durch Enkuizen an.
Abends wurden wir von Nicko Cruises mit einem edlen Menü “inspired by Johann Lafer” verwöhnt.

Grachten, Tulpen und Windmühlen

Natürlich fehlte ein Aufenthalt in der Hauptstadt nicht. Den Morgen verbrachten wir bei Blütenpracht im Keukenhof. Es war zwar bewölkt am Ostersonntag dennoch war es herrlich bunt durch das Gelände des Keukenhofes zu gehen. Jedes Jahr werden die Blumenzwiebeln ausgetauscht, um immer die beste und schönste Blüte den Besuchern zu bieten.

Nachmittags war es auf der Grachtenfahrt stürmisch. Der Tag in den Niederlanden war sehr windig. Eine Grachtenfahrt sollte man sich nicht entgehen lassen. Im Hafen war auch gerade ein Hochseekreuzfahrtschiff zu Gast und die vielen Häuser und Brücken gaben den idyllischen Charme der Stadt wieder.

Das Kanalsystem zieht sich durch die ganze Stadt. 80 Kilometer mit 165 Grachten, 1281 Brücken. Rundfahrboote, Trettboote und Wohnboote – alles war zu sehen.

Passend zum Oster-Gala-Abendessen waren wir wieder an Bord der Rhein Symphonie und ließen den Tag entspannt ausklingen.

Strandidylle

Nimwegen ist eine Hansestadt mit 160.000 Einwohnern und die älteste Stadt der Niederlande. Die Stadt an der Waal blickt auf eine 2000 jährige Geschichte zurück. Es wurde ein geführter Stadtrundgang angeboten aber auch auf eigene Faust war es nett bei Sonnenschein zu bummeln. Zum Mittagessen legten wir auch schon wieder nach Köln ab. Strände über Strände entlang beidseitig der Ufer. Viele Tiere waren zu sehen.

Natur pur zum Ausruhen und genießen der wärmenden Sonnenstrahlen auf dem Außendeck bevor wir am nächsten Morgen unseren Starthafen Köln wieder erreichten.

Fotos: by IDa