Geschützte Haut ist gesunde Haut

Creme und Spray

Wieso Sonnenschutz zu unserem alltäglichen Begleiter werden sollte und worauf wir bei der Wahl des passenden Produktes achten sollten, erklärt Dr.Sandra Karatas, Senior Medical Advisor bei Galderma, im Cetaphil®Sun DaylongTMInterview.

Düsseldorf. BeivielenMenschen kommt der Sonnenschutz meistimSommerurlaub oder beimTag im Schwimmbad zum Einsatz, doch auch im Alltag braucht unsere Haut Schutzvor UV-Strahlen – selbst an bewölkten Tagen. Wieso Sonnenschutzso wichtig ist, was der Lichtschutzfaktoreigentlich bedeutetund warum nicht jeder Sonnenschutz für alle Hauttypengeeignet ist, erklärt Dr. Sandra Karatas, Senior Medical Advisorbei Galderma.

Wieso sollten wir insbesondere jetzt –nach / während Covid-19 –verstärkt auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten? Die Intensität der UV-Strahlung, die unsere Haut erreicht, hängt mitunter auch von der Sauberkeit der Luft ab.

Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Beschränkungen haben dazu geführt,dass der Verkehr weltweit stark eingeschränkt wurde und die Luftverschmutzung durch Autos, Flugzeuge aber auch Industrieanlagen stark zurückgegangen ist. Die Feinstaubpartikel fehlen jetzt aber, um die Sonnenstrahlungzu streuen oder aufzunehmen. Weniger Feinstaubbelastung sorgt nun dafür, dass die UV-Strahlen der Sonnen ungehindert(er) auf die Haut einwirken können. Ohne diesem Effekt zu viel Bedeutung beizumessen, erhöht sich die Sonnenbrandgefahr jedoch hier zusätzlich.

Hinzu kommt, dass uns das Wetter die letzten beiden Monate mit viel Sonnenschein verwöhnt hat und wir unsere Zeit viel mit Spaziergängen im Freien, unter den jeweils geltenden Beschränkungen, verbringen konnten. Auch das führt dazu, dass sich unsere individuellen täglichen UV-Belastungen mitunter stark erhöht haben.

Warum ist Sonnenschutz auch im Alltag so wichtig und nicht nur im Sommer-/Strand-Urlaub? Wir verbinden gerade unseren Sommerurlaub häufig auch mit reichlich Sonne und schützen uns hier dann ganz selbstverständlich. Allerdings heißt es „Sonnenschutz“ und nicht „Sommerschutz“.

Im Alltag wird der Schutz leider oft vernachlässigt obwohl wir z.B. Sport an der frischen Luft machen und Kinder auch zu Hause sehr viel Zeit im Freien verbringen – ebenso wie ihre Eltern. Die Strahlen der Sonne sind zu jeder Jahreszeit allgegenwärtig und führen neben Sonnenbränden mitunter nachweislich zu Faltenbildung und Pigmentierung der Haut, also zu einer vorzeitigen Hautalterung.

Neben den UVA- und UVB-Strahlen dringen auch Infrarotstrahlung und sichtbares Licht in unterschiedliche Tiefen der Haut ein und sorgen für eine messbare Erhöhung von sogenannten freien Radikalen, die die Hautzellen von innen schädigen, sowie der Entzündungsbereitschaft der Zellen.

Das bedeutet: alldiese Strahlungsarten tragen zu einer vorzeitigen Alterung der Haut und einer Veränderung des Erbgutes bei. Sonnenschutz sollte daher ein wichtiger Bestandteil des Alltags werden. Moderne Sonnenschutzmittel machen es uns hier aber einfach, denn sie kleben und fetten nicht, schützen sofort nach dem Auftragen und können durch intelligente Inhaltsstoffe und Formulierungen einen echten Mehrwert bieten, z.B. einen mattierenden Effekt, getönt als Teintschmeichler, Schutz vor Umweltschadstoffen, feuchtigkeitsspendende Wirkung, dem Schutz vor vorzeitiger Hautalterung oder auch nachgewiesenem Zell-und DNA-Schutz.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor? Der Lichtschutzfaktor (LSF)ist ein Maß für den reinen UVB-Schutz eines Sonnenschutzproduktes. Die Schutzwirkung von Sonnenschutzmitteln richtet sich zunächst nach dem verwendeten LSF des Sonnenschutzproduktes sowie der Eigenschutzzeit der verschiedenen Hauttypen. Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, die sich ein Verbraucher ungeschützt in der Sonne aufhalten kann, bevor es zu einer sichtbaren Rötung der Haut kommt. Bei einer Auftragsmenge von 2 mg/cm2 Haut verlängern Sonnenschutzprodukte die Eigenschutzzeit derHaut einmaligum den angegebenen LSF.

Ein Beispiel: Wenn die Eigenschutzzeit der Haut ungefähr 10 Minuten ist und ein Sonnenschutz mit LSF 30 benutzt wird, ergibt das 5 Stunden „Sonnenzeit“ (10 min. Eigenschutzzeit x SPF 30 = 5 Std.). Dabei handelt es sich jedoch um einen theoretischen und rein rechnerischen Wert, der maximal zu zwei Dritteln ausgenutzt werden sollte – besser sogar nur zur Hälfte. Denn Studien und praktische Erfahrung zeigen, dass kaum jemand die korrekte Menge aufträgt – manche Anwendungsformen, wie zum Beispiel Sprays, können den Auftrag in der korrekten Menge außerdem erschweren.

Hinzu kommt: Viele UV-induzierte Schäden sind zunächst nicht sichtbar, da sie auf molekularer Ebene in den Zellen entstehen. Sie manifestieren sich aber über die Zeit und können mitunter Auslöser für Hautkrebs sein. Neben der Anwendung von Sonnenschutzprodukten sollten wir daher auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne üben.

Welche Faktoren können den Lichtschutzbeeinflussen? Durch starkes Schwitzen, Abrieb durch Sand/ Kleidung oder nach Wasserkontakt kann das ursprünglich aufgetragene Schutzniveau vermindert werden. Deshalb ist Nachcremen wichtig, um den ursprünglich aufgetragenen Schutz weiterhin zu gewährleisten. Übrigens wird das, insbesondere, wenn wir unterwegs sind, gerne vergessen. Mit sogenannten Kombiprodukten kann der Sonnenschutz unterwegs schnell und unkompliziert aufgefrischt werden. Besonders die Lippen und Sonnenterrassen im Gesicht, wie z.B. der Nasenrücken oder die Ohren werden es uns danken. Nach Erreichen der „Sonnenzeit“ sorgt ein Nachcremen dann jedoch nicht für eine längere Aufenthaltszeit in der Sonne. Hier heißt es dann: raus aus der Sonne und der Haut Regeneration und eine extra Portion Feuchtigkeit gönnen.

Welcher Sonnenschutz ist der richtige für mich? Bei der Auswahl einer Sonnencreme sollten verschiedene Faktoren in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden, denn nur mit dem passenden Produkt ist die Haut zuverlässig geschützt: Je nach natürlicher Pigmentierung ist die Haut unterschiedlich empfindlich gegenüber UV-Strahlen.

Die Eigenschutzzeiten der Haut unterscheiden sich dementsprechend deutlichvoneinander. Je länger der Aufenthalt in der Sonne und je heller der Hauttyp, desto höher sollte der LSF gewählt werden. Babys, Kinder und ältere Menschen sind empfindlicher gegenüber UV-Strahlung und brauchen besonders hohen Schutz.

Bei der Wahl des Sonnenschutzes spielt auch die Hautbeschaffenheit eine große Rolle. Ist sie eher fettig oder neigt sie zu Trockenheit? Sind sonnenallergische Lichtreaktionen bekannt oder liegen bestimmte Erkrankungenwie Rosacea oder Neurodermitis vor? Der Sonnenschutz muss dabei an die Bedürfnisse der Haut angepasst werden, so dass er auch gerne und zuverlässig angewendet wird. Hochwertige Sonnenschutzprodukte ziehen schnell ein, kleben und fetten nicht und bieten so ein hervorragendes Hautgefühl. Auch externe Faktorenbeeinflussenden Bedarf an Sonnenschutz.

Bei intensiver UV-Belastung, wie es zum Beispiel in Höhenlagen oder in der Äquatornähe der Fall ist, sollte unbedingt ein sehr hoher Lichtschutzfaktor gewählt werden. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann die Lichtempfindlichkeit der Haut beeinflussen. Manche Medikamente, die bei Infekten oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Einsatz kommen, können sie noch empfindlicher und einen sehr hohen UV-Schutz unerlässlich machen. Neben einer hohen Hautverträglichkeit sollten Sonnenschutzprodukte auch extra wasserresistent in Süß- aber auch in Salzwasser sein.

Für sportlich Aktive sollte der Sonnenschutz auch beim Schwitzen standhalten, also schweißresistent sein. Was macht ein Sonnenbrand mit meiner Haut und welche langfristigen Auswirkungen hat er?

Grundsätzlich: ein Sonnenbrand, also eine sichtbare Rötung der Haut ist ein Warnzeichen der Haut für einen zu langen Aufenthalt in der Sonne, der aber in der Regel zu spät bemerkt wird. Die auftretenden Entzündungen, Rötungen und Schwellungen können akut sehr schmerzhaft sein und je nach Intensität die Behandlung durch einen Arzt notwendig machen.

Grundsätzlich möchten wir von der Anwendung von Hausmitteln hier zunächst abraten. Unter andauernder Strahlenbelastung kann sich das Erbgut der Hautzellen verändern und so zur Entstehung von Hautkrebs beitragen. Diese Hautschäden entstehen aber bereits vor einer sichtbaren Hautrötung oder einem Sonnenbrand, sie sind also zunächst unsichtbar und werden zudem bereits durch geringe UV-Dosen verursacht. Diese Schäden entstehen meist schon in der frühen Kindheit, denn Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf die UV-Strahlen der Sonne. Die Hälfte unserer lebenslangen UV-Dosis erhalten wir bereits vor dem 21. Lebensjahr und die unsichtbaren Schäden unserer Haut sammeln sich latent über einen Zeitraum von 20-30 Jahren an. Bereits fünf Sonnenbrände im Kindesalter reichen aus, um das Hautkrebsrisiko um 70-80% erhöhen. Grundsätzlich sollte daher schon von Kindesbeinen an einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne gelernt und gelehrt werden. Dazu gehört neben der richtigen Anwendung von Sonnenschutzmitteln auch das Meiden der Mittagssonne, Tragen geeigneter Kleidung und der bewusste Aufenthalt im Schatten. Über Cetaphil®Sun Daylong™ Cetaphil®Sun Daylong™ steht für hochwertige dermatologische Pflege, bietet Sonnenschutz für jeden Hauttyp und intensive wissenschaftliche Forschung.

Die Produkte überzeugen durch einen langanhaltenden und hochwirksamen UVA-und UVB-Breitbandschutz sowie Schutz vor UV-bedingten Zellschäden, Sonnenbrand, vorzeitiger Hautalterung5. Außerdem hinterlässt Cetaphil®Sun Daylong™ während und nach dem Aufragen ein ausgezeichnetes Gefühl auf der Haut und ist schweiß- und extra wasserresistent in Süß- und Salzwasser.